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Neue Donaufähre verbindet Hainburg und Bratislava ab September
Die Länder Niederösterreich und Bratislava einigen sich auf einen Pilotbetrieb bis 2028. Zwei Abfahrten pro Stunde, Radmitnahme inklusive — was das für Pendler auf beiden Seiten der Grenze bedeutet.
Symbolbild: Treppelweg an der Donau bei Hainburg. Foto: Pudelek (Marcin Szala), CC BY-SA 3.0 — Bildnachweis
Ab 1. September verkehrt erstmals seit Jahrzehnten wieder eine reguläre Personenfähre zwischen Hainburg und Bratislava. Der Pilotbetrieb ist vorerst auf zwei Jahre angelegt und wird von beiden Ländern gemeinsam finanziert.
Die Fähre legt zweimal pro Stunde ab, die Überfahrt dauert rund 25 Minuten. Fahrräder können kostenlos mitgenommen werden — ein Punkt, auf den Pendlerinitiativen auf beiden Seiten der Grenze gedrängt hatten.
„Für die Region ist das ein historischer Schritt“, sagt Bürgermeisterin Eva Kainz. „Wir rücken wieder zusammen, was die Donau nie getrennt hat.“ Auf slowakischer Seite wird der Anleger in Devín in den kommenden Wochen fertiggestellt.
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Offen ist noch die Frage der Wintermonate: Bei Hochwasser oder Eisgang wird der Betrieb ausgesetzt, ein Ersatzbus über die Grenzbrücke ist im Gespräch. Die Details sollen bis Ende August geklärt sein.
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